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6. Apr. 2018

Homöopathie in der Onkologie

Wertvolle Unterstützung für Krebspatienten - Kostenloser Vortrag am 12. April im Billrothhaus

Wien - In den letzten Jahrzehnten konnten im Bereich der Krebstherapie maßgebliche Fortschritte erzielt werden. Die Behandlungen sind in vielen Bereichen effizienter und teilweise auch besser verträglich geworden. Ungeachtet dessen bleibt eine Tumortherapie für die Betroffenen eine massive Belastung. Eine ergänzende Homöopathie bietet Patienten eine wertvolle Hilfestellung: Sie kann die Nebenwirkungen der konventionellen Krebstherapie lindern und die Lebensqualität positiv beeinflussen.

"Oft ist erst durch unsere homöopathische Intervention eine optimale Behandlung mit der konventionellen Medizin möglich. Durch das homöopathische Zusatzangebot wird die unabdingbare schulmedizinisch-onkologische Therapie für viele Betroffene erträglicher. Damit blieben ihnen oft neben den Medikamenten gegen den Krebs andere Medikamente und damit auch eventuelle zusätzliche Nebenwirkungen erspart. Außerdem ist die Homöopathie gut geeignet, viele Befindlichkeitsstörungen wie Angst, Schlafstörungen, Aggressivität etc. positiv zu beeinflussen", berichtet Dr. Erfried Pichler, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin (ÖGHM) sowie Facharzt für Allgemeinmedizin und homöopathische Medizin in Klagenfurt. Er leitet seit zwei Jahrzehnten mit großem Erfolg die homöopathische Ambulanz an der Kinderonkologie im Klinikum Klagenfurt-Wörthersee. In dieser Zeit wurden rund 300 krebskranke Kinder behandelt.
 
Win-Win-Situation

In erster Linie werden im Klinikum Klagenfurt-Wörthersee Kinder mit bösartigen Erkrankungen des Blutes (Leukämie) behandelt. Seltener sind Tumore der Lymphknoten (Lymphome) oder des Gehirns oder der Nieren. "Viele dieser Erkrankungen sind heute sehr gut behandelbar und die Patienten können wieder ganz gesund werden. Der Weg bis dahin ist aber belastend und oftmals von schweren Nebenwirkungen begleitet", erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Kaulfersch, Vorstand der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde an Klinikum Klagenfurt-Wörthersee. Er lobt die reibungslose und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Fachrichtungen Homöopathie unter der Leitung von Dr. Pichler und der Kinderonkologie: "Durch die homöopathische Ambulanz ist es uns möglich, einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der Homöopathie zu empfehlen, den die Eltern ganz 'offiziell' in Anspruch nehmen können - ja, sogar sollen."
 
Nebenwirkungen homöopathisch behandelt
 
"Homöopathische Arzneien können für Tumorpatienten eine wertvolle Unterstützung bieten und die Lebensqualität maßgeblich verbessern", meint Dr. Ilse Fleck-Václavik, Ärztin für Allgemeinmedizin & Homöopathie in Perchtoldsdorf. Effektives Nebenwirkungsmanagement mit homöopathischen Arzneien bewirkt häufig, dass die Patienten bereit sind, die erforderlichen schulmedizinischen Maßnahmen fortzuführen. "Die Homöopathie ist also als Ergänzung und positive Unterstützung zur unabdingbar notwendigen Krebstherapie zu sehen." Besonders gute Erfahrungen hat Dr. Fleck insbesondere Phosphorus (z.B. bei Erbrechen und Gefühlsstörungen), Nux vomica (z.B. bei therapiebedingter Harninkontinenz) und Natrium muriaticum (z.B. zur Ekzembehandlung im Rahmen einer Antikörpertherapie).
 
Wissenschaftlich belegter Nutzen
 
Die zahlreichen positiven Erfahrungen aus der Praxis werden auch durch wissenschaftliche Daten untermauert. Eine an der Medizinischen Universität Wien durchgeführte randomisierte, kontrollierte Studie untersuchte bei 410 erwachsenen Krebspatienten die Effekte einer zusätzlich zur Standardtumortherapie angebotenen klassischen homöopathischen Behandlung. Diese erzielte eine signifikante Verbesserung des globalen Gesundheitszustandes sowie des subjektiven Wohlbefindens. Darüber hinaus verbesserte sie Funktionsparameter wie physischer, kognitiver sozialer und emotionaler Zustand. Zusätzlich homöopathisch behandelte Patienten hatten signifikant weniger Fatigue, Schmerz, Atemnot und Appetitverlust. Übelkeit, Schlaflosigkeit, Verstopfung und Durchfall wurden ebenfalls geringer (nicht signifikant). "Die Ergebnisse rechtfertigen den Einsatz der additiven Homöopathie als unterstützende Therapie in der integrativen Onkologie", resümiert Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Michael Frass, Facharzt für Innere Medizin und internistische Intensivmedizin, Leiter der homöopathischen Ambulanz für maligne Erkrankungen im AKH Wien.
 
Sicherheit homöopathischer Arzneien
 
Anders als in den USA oder Australien sind in Europa homöopathische Präparate seit als 2001 als Arzneimittel klassifiziert. In Österreich ist dies bereits seit 1983 der Fall. "Diese gesetzliche Regelung bedeutet, dass für Homöopathika dieselben hohen Anforderungen gelten wie für jedes andere zugelassene Arzneimittel auch", erklärt Mag. Martin Peithner, Apotheker und Vorstandsmitglied der Pharmig. Bei der Herstellung sind strenge Qualitätskriterien sowie exakt definierte Vorgaben bezüglich Zulassung, Registrierung etc. einzuhalten. Die Einhaltung dieser Produktionsbedingungen wird in heimischen pharmazeutischen Unternehmen regelmäßig von der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) als zuständiger Aufsichtsbehörde detailliert geprüft und kontrolliert. Dank dieser Regelungen kann sich die heimische Bevölkerung absolut darauf verlassen, dass für homöopathische Arzneien eine standardisierte hohe Qualität gewährleistet ist.
 
Weitere Infos: http://www.homoeopathie.at  und http://www.homoeopathiehilft.at
 
Tag der Homöopathie und Akupunktur 2018 der Veterinärmedizin am 10. April
 
Thema "Der gesunde Darm"
Für alle TierbesitzerInnen, StudentInnen und TierärztInnen, die an alternativen Behandlungsmethoden ihrer Vierbeiner interessiert sind, findet am Dienstag, 10. April, 18-21 Uhr, an der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Hörsaal B (Veterinärplatz 1, 1210 Wien) der Tag der Homöopathie und Akupunktur 2018 statt. Die diesjährige Veranstaltung steht ganz im Zeichen von Magen-Darm-Erkrankungen. Ab 18 Uhr referieren praktizierende TierärztInnen über die Behandlungsgrundsätze in der Homöopathie, reflextherapeutische Maßnahmen, gastrointestinale Probleme im Zusammenhang mit dem thorakolumbalen Übergang sowie Durchfall aus homöopathischer Sicht. Nach den Vorträgen werden gerne Fragen zum Thema beantwortet.
 
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Veterinärmedizinische Homöopathie (ÖGVH), ÖGT Sektion Ganzheitsmedizin, SIH - StudentInneninitiative Homöopathie
 
Der Eintritt ist frei!
 
Weitere Infos: http://www.oegvh.at
 
Tag der Homöopathie 2018: Homöopathie in der Onkologie
 
Kostenloser Infoabend für PatientInnen, Angehörige und Interessierte am 12. April im Billrothhaus
Dank medizinischer Forschungsergebnisse, neuer Medikamente und Behandlungsstrategien konnten in der konventionellen Krebstherapie in den vergangenen Jahren enorme Erfolge verbucht werden. Die Therapien werden für die Betroffenen immer verträglicher, trotzdem ist die Liste der möglichen Nebenwirkungen lang. Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung, Haarausfall und Haut-Ekzeme sind häufige Begleiterscheinungen der Chemotherapie. Mukositis (eine Entzündung der Schleimhaut), Störungen der Geschmacksempfindungen, Knochen- und Gelenkschmerzen treten oft nach der Strahlentherapie auf. Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und Angstzustände, extreme Müdigkeit bis hin zu Depressionen beeinträchtigen die Lebensqualität.
 
Anlässlich des Geburtstages von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, werden Dr. Ilse Fleck-Václavik und Dr. Erfried Pichler am Donnerstag, 12. April 2018, 18-20 Uhr, im Billrothhaus (Frankgasse 8, 1090 Wien) den Stellenwert der traditionellen Therapiemethode in der Onkologie darlegen und anhand von Fallbeispielen gut wirksame Arzneien vorstellen. Moderiert wird der Infoabend von Gigga Neunteufel. Die Schauspielerin schlüpft in die Rolle von Samuel Hahnemanns zweiter Gattin Mélanie, die dem Publikum das Leben des Erfinders der Homöopathie auf amüsante Weise näher bringt.
 
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Termin: Donnerstag, 12. April 2018, 18-20 Uhr
Ort: Billrothhaus - Gesellschaft der Ärzte in Wien, Frankgasse 8, 1090 Wien
 
Weitere Infos: http://www.homoeopathie.at  und http://www.homoeopathiehilft.at

Pressetext.Redaktion

 

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