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3. Mai 2018

Jodkonzentration in nördlicher Atmosphäre steigt

Humanfaktoren und arktische Eisschmelze heizen den Klimawandel an

Schornsteine: Emissionen bewirken Jodanstieg

Venedig - Die Jodkonzentration in der nördlichen Atmosphäre ist in den vergangenen 50 Jahre erheblich gestiegen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto per la Dinamica dei Processi Ambientali http://www.idpa.cnr.it . Im Rahmen der Analyse wurden Stichproben aus den Eisschichten der grönländischen Halbinsel Renland gezogen.

Entwicklung seit 1760 analysiert

"Es ist uns gelungen, die atmosphärischen Veränderungen und die Jodkonzentration seit dem Jahr 1760 nachzuvollziehen", so Projektleiter Carlo Brabante. Dabei habe man festgestellt, dass seit Mitte des 20. Jahrhunderts sich die bis dahin gleichbleibenden Durchschnittswerte verdreifacht haben. Gewonnen werden konnten die Erkenntnisse anhand von Klimamodellen unter Einschluss chemischer und atmosphärischer Daten.

"Gründe für den starken Anstieg der Jodkonzentrationen sind vor allem die durch den Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg vermehrt ausgelösten Umweltbelastungen und der Rückgang der Eisdecke im nördlichen Atlantik", sagt Brabante. Diese Vorgänge hätten zur Bildung von ultrafeinem Aerosol geführt und somit auch den Ozonzyklus beeinflusst - eine Tatsache, die unmittelbare Folgen für die terrestrische Energiebilanz hat. Die multidisziplinäre Studie ist in Kooperation mit der Universita Ca Foscari di Venezia http://unive.it  entstanden. Details wurden im renommierten Wissenschaftsjournal "Nature Communications" publiziert.

Pressetext Redaktion

 

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